Glossar

Fachbegriffe der Branche verständlich erklärt!

Hier finden Sie Erklärungen zahlreicher Fachbegriffe aus unserer Branche. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter!

Fachbegriff Begriffserklärung
Anaerobe Klebstoffe

Die Aushärtung findet unter Ausschluss von Sauerstoff statt.

DVGW

Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches. Der Verein befasst sich mit technisch-wissenschaftlichen Aufgaben der Brenngas- und Wasserversorgung.

ECS CHEMICAL SOLUTIONS

ECS CHEMICAL SOLUTIONS® ein ein eingetragenes Warenzeichen der Firma econ-systems GmbH und beinhaltet mehr als 250 Produkte, vorrangig im Bereich technischer Aerosole.

Gitterschnitt

Mit dem Gitterschnitt wird die Haftfestigkeit von einem Lack auf einem Substrat (Metall, Holz etc.) geprüfft. Ein Gitterschnitt von 0-1 bedeutet eine sehr gute Haftung zum Untergrund. Ein Wert von 5 (maximaler Wert) ist eine sehr schlechte Haftung, bis hin zur vollkommenen Ablösung vom Untergrund.

Kreuzgang

Um einen deckenden, geschlossenen Film auf Oberflächen aufzubringen, ist es erforderlich, den Wirkstoff im Kreuzgang aufzusprühen.Bei einem Kreuzgang wird erst die ganze Fläche dünn von links nach rechts, nach einer kurzen Antrocknung von oben nach unten besprüht. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis die gewünschte Schichtdicke und Oberflächenbeschaffenheit erreicht ist.

KWF

KWF ist das "KURATORIUM FÜR WALD- UND FORSTTECHNIK e.V." 

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) ist eine Forschungseinrichtung, die seit mehr als 50 Jahren in der Rechtsform des eingetragenen Vereins mit anerkannter Gemeinnützigkeit tätig ist. Rund 2500 Persönlichkeiten aus Forstwirtschaft, Forstwissenschaft, Verwaltung und Industrie sind Mitglied im KWF. Das KWF wird anteilig vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie den Länderfachministerien institutionell gefördert. Der Sitz der KWF-Geschäftsstelle befindet sich in Groß-Umstadt.

(Quelle: www.kwf-online.de)

Lösemittelhaltige Nassklebstoffe

Bei diesen Produkten ist der Klebstoff in Lösemitteln gelöst. Der Übergang vom flüssigen Verarbeitungszustand in den festen Endzustand erfolgt durch das Verdunsten der Lösemittel. Hierbei wird der Kleber zunächst zäher und verfestigt sich mit der Zeit. Das Zusammenfügen der Oberflächen findet zu einem Zeitpunkt statt, bei dem noch genügend Lösemittel in der Klebschicht vorhanden ist, um beide Flächen miteinander zu verbinden. Auf die Lösemittelverträglichkeit der Werkstoffe muss besonders geachtet werden.

Produktbeispiel: SPRÜHKLEBER ULTRAFEST

pH-Wert

Der pH-Wert ist einer der wichtigsten Faktoren für die Bewertung von Reinigungsprodukten und deren Einsatzgebieten. Er wird von 0 (extrem sauer), 7 (neutral) bis 14 (hoch alkalisch) angegeben.

Bei pH-Werten kleiner als 7 spricht man von Säuren. Je niedriger der Wert ist, desto stärker ist die Säure. Mit sauren Produkten lassen sich zum Beispiel Kalk, Urinstein oder auch Rost entfernen.

Bei pH-Werten größer als 7 spricht man von Alkalien. Als Alkalien werden Substanzen bezeichnet, die mit Wasser alkalische Lösungen (Laugen) bilden. Je höher der Wert ist, desto ätzender wirken sie. Mit alkalischen Produkten lassen sich zum Beispiel Fette, Eiweiße, Farben oder auch Kleber lösen.

Der pH-Wert des Reinigungsproduktes ist entscheidend für die erfolgreiche Entfernung von Schmutz und anderen Verunreinigungen.

Der pH-Wert ist ferner entscheidend für die Verträglichkeit des zu reinigenden Materials. Beispielsweise dürfen Linoleumbeläge nicht stark
alkalisch gereinigt werden, Marmorböden (kalkhaltige Flächen) nicht sauer. Eine Beschädigung des Materials wäre sonst unweigerlich die
Folge.

Polyurethan-Klebstoffe

Einkomponenten-PU-Klebstoffe härten unter Zugabe von Luftfeuchtigkeit und/oder Wärme aus. Es besteht die Möglichkeit, beide Aushärtemechanismen zu verbinden. Eine erste Handfestigkeit kann durch die Luftfeuchtigkeitshärtung erfolgen. Um die Endfestigkeit der Verklebung zu erreichen, erfolgt dann die Aushärtung durch Wärmeeinwirkung. Einsatzgebiete finden sich in der Automobilindustrie für die Bereiche Kleben oder Dichten, in der Schuhindustrie zum Verkleben von Sohlen, in der Glasverarbeitung oder der Buchbinderei. Der Übergang von klebtechnischen zu den dichtenden Aufgaben ist fließend.

Produktbeispiel: FLEX-PU

Sekundenkleber

Sekundenkleber erzielen ihre Haftwirkung mittels einer extrem schnell ablaufenden chemischen Reaktion. Diese wird durch Luftfeuchtigkeit ausgelöst. In der Tube ist der Klebstoff vor Luft und Luftfeuchtigkeit geschützt. Sobald er mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt kommt, wird eine chemische Kettenreaktion ausgelöst. Der Klebstoff erhärtet in wenigen Sekunden. Dabei gilt: je dünner die Schicht, desto schneller der Aushärtungsvorgang.

Produktbeispiel: CA-KLEBER

Silikonklebstoffe

Silikon-Polymere unterscheiden sich grundsätzlich von anderen Polymertypen. Diese härten unter Einwirkung von Luftfeuchtigkeit (bei Einkomponenten-Silikonen) oder nach Zugabe eines Härters (Zweikomponenten-Systeme) zu einem hochmolekularen Polymer aus. Anwendungsgebiete sind heutzutage weniger Klebstoffe als vielmehr Dichtstoffsysteme, wie man sie z. B. bei Sanitärsilikonen kennt. Silikondichtstoffe bleiben dauerelastisch, haben keinen Volumenschwund und sind wasserabweisend. Sie sind nicht überstreichbar oder überlackierbar.

Produktbeispiel: SILIKONDICHTUNG

Thixotrop

Flüssigkeiten, die sich beim Rühren oder Streichen verdünnen und in der Ruhephase wieder andicken.